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Unterkunft und Heizung

Leistungen für Unterkunft und Heizung (§ 22 SGB II)

Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht soweit diese angemessen sind.

Ob die Kosten der Unterkunft angemessen sind, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben der Zahl der Haushaltsangehörigen und der Größe der Wohnung ist die Nettokaltmiete wesentliches Kriterium. Je nach Wohnort sind hier unterschiedliche Höchstgrenzen zu berücksichtigen. Unangemessene Kosten der Unterkunft werden in der Regel längstens für sechs Monate übernommen.

Heizkosten sind ebenfalls in tatsächlicher Höhe zu übernehmen, soweit diese nicht aufgrund unwirtschaftlichen Verhaltens unangemessen hoch sind.

Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages ist die Zusicherung des bisher für die Leistungserbringung zuständigen Trägers der Grundsicherung einzuholen.
Soweit unter 25-Jährige umziehen, erhalten Sie Leistungen für Unterkunft und Heizung nur dann, wenn der Träger der Grundsicherung dies vor dem Umzug zugesichert hat.

Als Unterkunftskosten können auch die tatsächlichen und angemessenen Kosten von selbst genutztem Wohneigentum übernommen werden. Tilgungsleistungen zählen dazu jedoch nicht.

 

Mietobergrenzen im Wetteraukreis

Sie erhalten Leistungen der Grundsicherung vom Jobcenter nach SGB II oder vom Wetteraukreis nach SGB XII?

Sie wollen umziehen und wollen wissen, ob die Miete angemessen ist?

Sie müssen umziehen, denn Ihre Wohnung ist zu teuer?

Dann beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Wenn die Miete für Ihre Wohnung einen angemessenen Betrag nicht übersteigt, können die tatsächlichen Kosten sowie die tatsächlich anfallende Nebenkosten übernommen werden. Heizkosten werden nur anerkannt, wenn sie angemessen sind.

Wann ist Ihre Miete angemessen?
Grundlage dafür sind die durch den Wetteraukreis ermittelten Mietdurchschnittspreise je Haushaltsgröße der jeweiligen Städte und Gemeinden. (Kaltmiete ohne Neben- und Heizkosten / Stand 01.01.2014)

Was passiert, wenn die Miete nicht angemessen ist?
Wenn Sie in einer zu teuren Wohnung leben, können zunächst die tatsächlichen Kosten übernommen werden. Sie sind dann aber gleichzeitig verpflichtet, Ihre Kosten auf den angemessenen Mietpreis, zum Beispiel durch Wohnungswechsel, zu senken.
Bei der Suche nach einer neuen Wohnung orientieren Sie sich bitte an der nachstehenden Tabelle. Die angegebenen Miethöhen sind als oberste Grenze anzusehen, eine Überschreitung dieser Mietwerte ist nicht möglich.

 

Berechnung Vergleichsraum I
Bad Nauheim, Friedberg, Bad Vilbel, Karben, Rosbach, Ober Mörlen, Wöllstadt, Niddatal
Haushaltgröße angemessene Miete
eine Person 320 €
zwei Personen 370 €
drei Personen 450 €
vier Personen 505 €
fünf Personen 570 €
jede weitere Person im Haushalt 80 €
Berechnung Vergleichsraum II
Butzbach, Münzenberg, Rockenberg, Wölfersheim, Echzell, Reichelsheim, Florstadt, Altenstadt
Haushaltsgröße angemessene Nettomiete
eine Person 285 €
zwei Personen 340 €
drei Personen 375 €
vier Personen 445 €
fünf Personen 480 €
jede weitere Person im Haushalt 65 €
Berechnung Vergleichsraum III
Nidda, Ranstadt, Ortenberg, Büdingen, Limeshain, Glauburg
Haushaltsgröße angemessene Nettomiete
eine Person 280 €
zwei Personen 310 €
drei Personen 355 €
vier Personen 415 €
fünf Personen 450 €
jede weitere Person im Haushalt 65 €
Berechnung Vergleichsraum IV
Gedern, Hirzenhain, Kefenrod
Haushaltsgröße angemessene Nettomiete
eine Person 260 €
zwei Personen 310 €
drei Personen 360 €
vier Personen 345 €
fünf Personen 365 €
jede weitere Person im Haushalt 55 €

Stand 01.01.2014

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
8.00 bis 12.30 Uhr

Donnerstag
14.00 bis 18.00 Uhr
(nur für Berufstätige)

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung möglich.

 

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